Logo der Praxiswerkstatt ökonomischer Wandel. Dort wo zwei Zahnräder ineinandergreifen sollten, ersetzt eine Blüte ein Zahnrad.

Ausbildung und Praxiswerkstatt

Transformatives Community Organizing –

lokal und global

Eine Person steht im Freien vor einer Flipchart auf der ein Kreis mit sechs Abschnitten visualisiert ist. Die Überschrift heißt The Organizing Cycle. Die Abschnitte heißen: Base Building, Choosing an issue, Community Power Analysis, Action. Der vorletzte Teil ist durch den Arm der Person verdeckt. Die Person blickt in Richtung von vier Personen, die auf Stühlen sitzen. Im Hintergrund sieht man Bäume und einen Pavillion.
Der Kreislauf einer Organizing Kampagne (CC BY-NC-SA 4.0 INT: Dominik Kovács & Zen-tr-o.org

In Kooperation mit

Logo in lila-roter Schrift: ZENtrum für TRansformatives Organizing

In dieser Praxiswerkstatt

  • lernt ihr Haltung, Strategien und Werkzeuge aus dem Transformativen Community Organizing
  • werdet ihr dabei begleitet, eurer eigenes Community Organizing Projekt umzusetzen
  • lernt ihr inspirierende Praxisprojekte auf dem Land, in der Stadt und international kennen
  • seid ihr Teil einer Gruppe, in der wir uns unterstützen und füreinander sorgen
Eine große Menschenmenge in roten Tshirts und roten Mützen mit dem Logo der Landlossenbewegung MST jubelt und schwenkt Fahnen
Brasília – Rund 18.000 Aktivisten nehmen am Abschlussmarsch des 5. Kongresses der Landlosenbewegung (MST) teil. - CC-BY 3.0 BR: Wilson Dias/ABr - Agencia Brasil

Was ist transformatives Community Organizing?

Mit transformativem Community Organizing (TCO) setzen Menschen an konkreten Problemen im Alltag an, z.B. steigende Mieten, sinkende Löhne oder menschenverachtende Migrationspolitik. Organizing bringt die Menschen zusammen, die mit den Auswirkungen dieses Problems zu kämpfen haben, z.B. Mieter*innen, Arbeiter*innen, Migrant*innen. Sie sind die Hauptpersonen in der Gruppe und der Bewegung. Sie bauen gemeinsam Vertrauen, Handlungsfähigkeit und Macht auf. Ziel ist es, die konkreten Probleme zu beenden und dabei auch die darunter liegenden Ursachen und Machtverhältnisse schrittweise zu verändern, z.B. ungerechte Klassen- und Geschlechterverhältnisse und/oder Rassismus. Dabei verändern wir uns und die Gesellschaft Schritt für Schritt, hin zu mehr sozialer und ökologischer Gerechtigkeit. Darin spielen für uns immer drei Bereiche zusammen:

Drei Kreise, die in der Mitte eine Schnittmenge bilden. Über dem oberen Kreis steht "Community Organizing" und im Kreis "Wie können direkt Betroffene im Zentrum sozialer Bewegungen stehen und gewinnen?. Über dem Kreis links unten steht "Regeneration" und im Kreis "Die Welt brennt und unsere Bewegungen brennen aus - Wie können wir eine regenerative Kultur in sozialen Bewegungen und darüber hinaus schaffen?". Über dem Kreis rechts unten steht "Transformation" und im Kreis "Wie können wir strukturelle Machtvehrältnisse verändern - in unseren Körpern, im Denken, in unseren Beziehungen, Gruppen und gesellschaftlichen Institutionen?". In der Schnittmenge steht "Transformatives Organizing". Unter den drei Kreisen steht "zen-tr-o.org"

Transformatives Organizing verändert die Aktiven, ihre Gemeinschaft, die Institutionen und die Gesellschaft. Beispiele in Deutschland sind Mieter*innen-Initativen, wie Kotti & Co oder Deutsche Wohnen & Co Enteignen, gewerkschaftliche Erneuerung wie die Krankenhausbewegung oder Wir Fahren Zusammen, und antirassistische Organisierungen, wie die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland oder der International Women’s Space.

Mehr zu transformativem Community Organizing: „Was macht Organizing transformativ?“ von Tashy Endres in: Stiftung Mitarbeit & FOCO e.V. (Hrsg.): Handbuch Community Organizing. Geschichte, Theorie und Praxis. Bonn 2025. Download des Artikels hier.

zwei Dutzend Demonstrierende stehen mit gereckten Fäusten zusammen. Einige halten Schilder oder Fahnen nach oben, auf denen "Black Lives Matter" steht. Eine Person ganz vorne hat ein Mikrofon in der Hand.
Protest der Black-Lives-Matter-Bewegung. Quelle: Pixabay - Bruce Emmerling
Rechts im Bild steht eine Person und spricht in ein Mikrofon. In der Mitte des Bildes ist eine gelb-lila Fahne zu sehen. Links im Bild sitzt eine Person mit Blickrichtung zur Person mit dem Mikro. Sie trägt eine lila Weste auf der steht "Deutsche Wohnen & Co enteignen! Hier unterschreiben". Im Hintergrund sind weitere Menschen zu sehen. Die Sonne scheint.
Redebeitrag DWE - (c) dwenteignen.de

Warum?

In vielen Lebensbereichen steigt der Druck auf Menschen (z.B. Miete, Preissteigerungen, Arbeit, Einschränkungen des Asylrechts, gewaltvolle Übergriffe). Diese Entwicklungen sind Teil globaler Krisen und Ungleichheiten. Autoritäre und demokratiefeindliche Positionen gewinnen international wie lokal zunehmend Einfluss auf Debatten und gesellschaftliche Räume.

Viele Menschen, die dem entgegentreten und etwas verändern wollen, sind auf der Suche nach neuen Strategien:
Wie organisieren wir uns mit Menschen außerhalb einer kleinen Blase?
Wie gewinnen wir konkrete Auseinandersetzungen um unsere Lebensbedingungen – und erreichen die Köpfe und Herzen einer breiten Mehrheit?
Dafür bietet transformatives Community Organizing praktische und ermutigende Ansätze. Es verbindet globale Perspektiven mit lokalen Kämpfen und stärkt kollektive Handlungsmacht.

Community Organizing kann man am besten in der Praxis, im eigenen Projekt lernen, ausprobieren und reflektieren – und dabei schon einen Unterschied machen. Daher führt diese Praxiswerkstatt nicht nur in Haltung, Strategien und Handwerkszeug des Transformativen Community Organizings ein, sondern begleitet Euch dabei, Euer Projekt umzusetzen oder weiterzuentwickeln.

Bewerbt Euch daher mit einer kurzen Vorstellung der Gruppe und des Community Organizing Projekts, in dem Ihr aktiv seid – oder beschreibt konkret, wie Ihr während der Praxiswerkstatt eines gründen wollt.

An wen richtet sich der Kurs?

Der Kurs richtet sich an Menschen, die bereits in einem gemeinsamen Community Organizing Projekt aktiv sind oder in der Zeit der Werkstatt eines gründen und umsetzen möchten. Projekte könnten beispielsweise sein:

  • Organisierung gegen Rechtsruck auf dem Land
  • Migrant*innenselbstorganisation
  • Mieter*innenorganisierung
  • Stadtteilgewerkschaft
  • Zusammenarbeit von Community Organizing und gewerkschaftlichem Organizing
  • Der Aufbau von Orten mit Organizing-Bezug, beispielsweise solidarische Nachbarschaftsküchen, Sogezentren, Leih- und Reparaturläden, etc.

Damit Ihr das Gelernte nachhaltig umsetzen könnt, wünschen wir uns, dass Ihr Euch als Buddys zu zweit oder zu dritt aus einer Gruppe mit einer gemeinsamen Projektidee anmeldet.

Ein Dutzend Leute tanzen bei einem Spiel in 2er-Gruppen im Garten. Sie lachen, und die Sonne scheint.
Teilnehmende tanzen im Garten - (c) Bewegungsakademie
In einem Workshop sitzen 7 Menschen im Kreis mit Flipcharts auf dem Boden
Workshop einer vergangenen Praxiswerkstatt - (c) Bewegungsakademie

Inhalte & Termine

1.

5.-9. Mai 2026 HAUS DES WANDELS (Steinhöfel, Brandenburg)

ANLIEGEN FINDEN & GRUPPEN AUFBAUEN
Wer sind wir, was wollen wir verändern und wie arbeiten wir zusammen?

  • Anliegen: Wie finden wir heraus, welche Anliegen Menschen wirklich bewegen? Wie bringen wir Menschen zusammen, die ein lebensveränderndes Anliegen teilen?
  • Gruppenaufbau: Wie schaffen wir Verbindung, Vertrauen und gemeinsame Handlungsfähigkeit?
  • Betroffenenzentrierung: Wie können die Menschen im Zentrum stehen, die unmittelbar mit dem Problem zu tun haben?

2.

2.-6. Juni 2026 ORT NOCH UNKLAR

HEBEL VERSTEHEN & STRATEGIEN ENTWICKELN
Wie organisieren wir Macht von unten?

  • Analyse: Wie können wir als diverse Gruppe die Machtverhältnisse verstehen, die über unser Anliegen entscheiden?
  • Strategie: Wie verwandeln wir das, was wir haben, in das, was wir brauchen, um das zu erreichen, was wir wollen? Welche Hebel können wir nutzen?
  • Machtaufbau: Wie werden wir mehr, diverser und einflussreicher? Mit wem können wir uns verbünden?

3.

11.-12. Juli 2026 ONLINE

INTERNATIONALER ERFAHRUNGSAUSTAUSCH
Gespräche mit Organizer:innen der Global Majority / aus Regionen des globalen Südens

z.B. Landlosenbewegung in Lateinamerika, Dalit Bewegung in Indien, Umweltgerechtigkeitskämpfe in Kurdistan, migrantische Arbeitskämpfe in Deutschland (jeweils angfragt)

  • Austauschen & Unterstützen: Wie hängen die globale Ungerechtigkeit und unsere konkreten lokalen Anliegen zusammen? Wie können sich die lokalen Auseinandersetzungen gegenseitig stärken und aufeinander aufbauen?
  • Lernen & Übertragen: Wie können wir von erfolgreichen Organizing Strategien im globalen Kontext lernen? Auch wenn sie wahrscheinlich nicht „Organizing“ heißen. Und was lässt sich wie übertragen?

4.

15.-19. September 2026 FUCHSMÜHLE (Waldkappel, Nordhessen)

GEMEINSAM GEWINNEN
Wie können wir konkrete Erfolge erreichen und Machtverhältnisse langfristig verschieben?

  • Druck: Wie bauen wir gemeinsam Druck auf, um einen spürbaren Unterschied im Alltag der Menschen zu erreichen?
  • Transformation: Wie verschieben wir dabei Schritt für Schritt die unterliegenden Machtverhältnisse z.B. durch Umverteilung, Abbau von Diskriminierung oder ein Umdenken des Mainstreams?
  • Care & langfristige Organisierung: Wie kann gegenseitige Fürsorge grundlegend in unsererem Organizing verankert sein, sodass wir auch lange anstrengende Auseinandersetzungen gewinnen können und Spaß dabei haben?

ONLINE-TERMINE

  • Info Webinar: Mo 26.1. 19-20:30 Uhr
  • Deadline Bewerbung: 15.2.
  • Online Kennenlerntag: Sa. 7.3. 10-15 Uhr (inkl. Mittagspause)
  • kollegiale Beratung: Di 19.5. 19-21 Uhr
  • Bieterunde für Teilnahmebeiträge: Di 30.06. 17:00-21:00 (inkl. Pause)
  • kollegiale Beratung: Mi 29.07. 19-21 Uhr
  • kollegiale Beratung: Di 01.09. 18-21 Uhr

Bewerben

Wer bietet die Praxiswerkstatt an?

Trägerin des Kurses ist die Bewegungsakademie e.V.. Der Kurs findet in Kooperation mit Zentro – Zentrum für transformatives Organizing statt. Der Kurs wird finanziell gefördert von FEB – Engagement Global und weiteren Fördergeldgeber:innen.

Bildungsurlaub?

Angestellte in den meisten Bundesländern Deutschlands haben Anspruch auf 10 Tage Bildungsurlaub innerhalb von zwei Jahren. Dabei zahlt die*der Arbeitgeber*in zusätzlich zum normalen Urlaub bis zu 10 Urlaubstage, in denen die Beschäftigten sich fortbilden. Wir sind dabei, die Praxiswerkstatt als Bildungsurlaub anerkennen zu lassen und sind sehr zuversichtlich, dass dies gelingt. Gebt bei der Bewerbung an, wenn die Bewilligung als Bildungsurlaub für Euch ein Faktor ist und wir geben Euch updates.

Was kostet der Kurs?

Der Großteil der Kosten wird durch Projektfördermittel gedeckt. Weil diese jedoch nicht ausreichen, müssen wir die restlichen Kosten durch Teilnahmebeiträge decken. Es gibt keine feste Teilnahmegebühr. Wir werden den Geldbedarf in Form einer anonymen Biete-Runde aufteilen. Das bedeutet, dass Menschen unterschiedlich viel Geld beitragen können, je nachdem wie viel Einkommen/Vermögen sie haben. Das machen wir, damit finanzielle Mittel keine Hürde für die Teilnahme sind. Der kostendeckende Teilnahmebetrag pro Person beträgt 575 für den gesamten Kurs inkl. Unterkunft, Verpflegung und Seminarmaterialien. In den letzten Jahren gab es eine große Streuung an Beträgen, die weit unter oder über dem durchschnittlichen Beitrag lagen.

Wie kann ich mich bewerben?

Die Bewerbung erfolgt über einen Online-Fragebogen. Den findest du ab dem 18.01.2026 unter diesem Link. Damit das Gelernte nachhaltig wirken kann, wünschen wir uns dass ihr euch als Buddys zu zweit oder zu dritt aus einer Gruppe bzw. mit einer gemeinsamen Projektidee anmeldet. Wenn Ihr in einer bestehenden Gruppe aktiv seid, freuen wir uns über einen kurzen Brief Eurer Gruppe zu den Fragen: Welche Rolle habt Ihr in der Gruppe? Warum unterstützen sie Eure Bewerbung? Und inwiefern ist die Gruppe offen für Elemente des Transformativen Community Organizings in Ihrer Arbeit?

Falls du uns lieber verschlüsselt per Mail schreiben möchtest, kannst du dich über folgende Mailadresse bei uns melden: kursleitung [at] bewegungsakademie.de
Hier findest du unseren öffentlichen Schlüssel: [Open PGP]

Der Bewerbungsschluss ist der 15.02.2026. Wir freuen uns darauf, von dir zu lesen!

Am Montag, den 26.1.2026 19.00-20:30 Uhr veranstalten wir ein Online-Seminar, in dem wir das Kurskonzept erläutern und eure Fragen beantworten. Wenn du daran Interesse hast, schreib uns dazu einfach eine kurze Mail an kursleitung [at] bewegungsakademie.de

Frequently Asked Questions

Drei wichtige Kriterien sind:
1.Ob Ihr bereits in einer Community Organizing Gruppe aktiv seid oder einen konkreten Plan für eine Gründung und Umsetzung habt. (Das ist eine Voraussetzung für die Teilnahme.)
2. Ob ihr selbst aus der Community seid, um die es geht. (Kein Ausschlusskriterium, aber einflussreich.)
3. Ob ihr Euch als Team bewerbt. (Kein Ausschlusskriterium, aber einflussreich.)
Es gibt eine Geschlechterquotierung, d.h. mindestens die Hälfte der Teilnehmer:innen werden FLINTA* sein (Frauen, Lesben, inter*, trans*, nichtbinäre*, agender* Personen). Zudem priorisieren wir Menschen mit Diskriminierungserfahrungen (z.B. Rassismus, Klassismus, Ableismus). Darüber hinaus versuchen wir eine vielfältige Gruppe im Hinblick auf Alter und Wirkfelder zusammenzustellen. Ein wichtiges Kriterium für uns ist zudem die Bereitschaft, sich offen mit den Inhalten des Kurses auseinanderzusetzen und den Gruppenprozess mitzutragen.

Leider nicht. Die Inhalte bauen aufeinander auf und wir legen viel Wert darauf, dass sich im Laufe des Kurses ein vertrauensvoller Lernraum entwickelt. Deshalb ist eine Teilnahme nur bei durchgehender Anwesenheit möglich.

Solltest du nicht sicher wissen, ob du z.B. aus gesundheitlichen Gründen oder Sorgeverantwortung bei allen Seminaren dabei sein kannst, kannst du dich gerne trotzdem bewerben und deine Situation beschreiben.

Workshopinhalte und Projektbesuche werden begleitet von Zeiten für:

  • körperliches Ankommen
  • Austausch in emotionalen Bezugsgruppen
  • Zeit für den Transfer der Inhalte in Bezug auf die eigene Praxis
  • Zeit in der Natur
  • freie Abendgestaltung

Der Tagesablauf ist nicht immer gleich sondern wird an die Inhalte und Gruppe angepasst. Wenn es Bedürfnisse gibt, wie zum Beispiel Gebetszeiten, werden wir den Kursplan so anpassen, dass du diese einhalten kannst.

Nuriani, Julia, und Nele von der Bewegungsakademie und Tashy und Georgios vom Zentrum für Transformatives Organizing leiten die Praxiswerkstatt.

In der Regel erfolgt die Unterbringung in Mehrbettzimmern. Wenn Bedürfnisse nach Einzelzimmern bestehen, können wir diese in der Regel ermöglichen. An den Seminarorten stellen wir sicher, dass es einen Raum für Rückzug und Ruhe gibt. Außerdem schauen wir gemeinsam, wie wir die zur Verfügung stehenden Räume möglichst bedürfnisorientiert nutzen. Beispiele dafür sind das Schaffen von Rückzugsräumen für BIPOC und Migras, neurodivergente Personen, FLINTA* etc.

Wenn du Hauptverantwortung für Kinder in deinem Leben trägst, und die Betreuung nicht anderweitig organisieren kannst, können wir eine Kinderbetreuung während der Praxiswerkstatt organisieren. Im vergangenen Jahren konnten wir damit bereits gute Erfahrungen sammeln.  Für mehr Absprachen dazu, nimm gern Kontakt mit uns auf.

Räumliche Barrieren:
Das Haus des Wandels und die Fuchsmühle sind leider nicht barrierefrei für Menschen die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Die Entscheidung für die Orte, die nicht barrierfrei sind, folgt dem Wunsch solidarische Seminarhäuser zu unterstützen, die sich noch im Aufbau befinden. Wir möchten anerkennen, dass dies Menschen von der Praxiswerkstatt ausschließt. Wir sind mit den Orten im Kontakt und suchen gemeinsam nach Wegen und Möglichkeiten wie die Häuser barriereärmer gestaltet werden können.

Essen:
Wir werden uns vor Ort selbst verpflegen. Unverträglichkeiten und Bedürfnisse werden abgefragt und berücksichtigt.

Visualisierungen:
Wir werden darauf achten, Powerpointpräsentationen und Visualisierungen kontrastreich, in großer Schrift und mit Bildunterschriften zu gestalten.

Sprache:
Die Seminare finden in deutscher Lautsprache statt. Bei Bedarf werden wir versuchen eine:n Übersetzer:in in Gebärdensprache zu organisieren. Flüsterübersetzungen vor Ort in andere Sprachen innerhalb der Kursgruppe können organisiert werden.

Wenn du Bedürfnisse hast, von denen du nicht sicher bist ob sie im Kurskonzept berücksichtigt sind, wenn du Fragen oder Unsicherheiten zu Barrieren hast, melde dich sehr gern bei uns unter kursleitung [at] bewegungsakademie.de. Wir freuen uns auf den Austausch!

In den letzten beiden Jahren konnten wir den Geldbedarf auf diese Weise decken. Teilnehmende haben dabei zwischen 0€ und 2000€ beigetragen. Sollte der Betrag nicht zustande kommen, können wir im Ehemaligen-Netzwerk, und in persönlichen Netzwerken nach Unterstützung fragen. Auch Überschüsse aus Bieterunden der verschiedenen Jahreskurse können solidarisch umverteilt werden. Wenn dich das Thema Geld in Bezug auf die Teilnahme beschäftigt, kontaktiere uns sehr gerne unter kursleitung [at] bewegungsakademie.de

Fahrtkosten können leider nicht erstattet werden. Wir werden sie in der Gruppe solidarisch umverteilen. Fahrtkosten können bei Bedarf vom Kursteam vorgestreckt werden.